Die Psy­cho­mo­to­rik bie­tet Kin­dern und Jugend­li­chen den Rah­men über Bewe­gung mit sich und ande­ren Kin­dern in Kon­takt zu kom­men. Hier­bei geht es uns dar­um, ihre Stär­ken zu ent­de­cken und sie in ihrer gesam­ten Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung zu unterstützen.

Beim Bewe­gen, Erle­ben und Kom­mu­ni­zie­ren und der Aus­ein­an­der­set­zung mit sich selbst und ande­ren Kin­dern im glei­chen Alter kön­nen sie sich in einer Klein­grup­pe als selbst­wirk­sam erfah­ren und neue Ver­hal­tens- und Hand­lungs­mög­lich­kei­ten entdecken.

Unse­re Lern- und Bewe­gungs­an­ge­bo­te wen­den sich an Kin­der und Jugend­li­che im Alter von 3 bis 17 Jahren.

Wenn ein Kind …

  • in sei­ner Bewe­gung und Wahr­neh­mung ver­zö­gert ist
  • Teil­leis­tungs-und Lern­leis­tungs­pro­ble­me hat
  • Auf­merk­sam­keits- und Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen hat
  • sprach­ent­wick­lungs­ver­zö­gert ist, z.B. stot­tert oder Spra­che verweigert
  • Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten zeigt wie Aggres­si­vi­tät, Distanz­lo­sig­keit, Ängst­lich­keit oder man­geln­des Selbstwertgefühl

… kann eine Psy­cho­mo­to­ri­sche För­de­rung die­se Defi­zi­te aus­glei­chen.
Wich­tigs­tes Ziel ist, pro­ble­ma­ti­sche Bewegungs‑, Hand­lungs- und Ver­hal­tens­mus­ter von Kin­dern und Jugend­li­chen zu verbessern.

Tim Vorwerk Tim Vorwerk
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Die Inter­dis­zi­pli­nä­re Früh­för­de­rung (IFF) ist eine Kom­plex­leis­tung und ver­eint heil­päd­ago­gi­sche För­de­rung und medi­zi­nisch-the­ra­peu­ti­sche Leis­tun­gen aus einer Hand und unter einem Dach. Sie umfasst:

  • Dia­gnos­tik
  • Bera­tung
  • För­de­rung
  • The­ra­pie

Die IFF ist für Kin­der vom Säug­lings­al­ter bis zum Schul­ein­tritt (0–6 Jah­re) mit Ent­wick­lungs­ver­zö­ge­run­gen, Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten und einer Behinderung.

Die Kom­plex­leis­tung macht eine umfas­sen­de und auf den indi­vi­du­el­len För­der­be­darf des Kin­des zuge­schnit­te­ne För­de­rung und The­ra­pie mög­lich und ver­folgt das Ziel, eine best­mög­li­che Teil­ha­be am gesell­schaft­li­chen Leben zu unterstützen.

Die IFF ist sinn­voll, wenn ihr Kind in meh­re­ren Berei­chen in sei­ner Ent­wick­lung ver­zö­gert ist. Wir unter­stüt­zen ihr Kind durch geziel­te und umfang­rei­che För­de­rung in den Berei­chen Moto­rik, Spra­che und Kogni­ti­on sowie sozi­al-emo­tio­na­le Ent­wick­lung. Dabei akti­vie­ren wir die Spiel­freu­de des Kin­des, geben ihm Raum zur Selbst­ent­fal­tung und neu­en Lernerfahrungen.

Beson­ders in den ers­ten Lebens­jah­ren steht die Inter­ak­ti­on der Eltern mit dem Kind im Vor­der­grund. Wir arbei­ten fami­li­en­ori­en­tiert und unter­stüt­zen Sie in Ihrer Hand­lungs­kom­pe­tenz unter Berück­sich­ti­gung ihrer indi­vi­du­el­len Lebens- und Erzie­hungs­si­tua­ti­on.

Mit der „Ver­ord­nung über die Ein­gangs­dia­gnos­tik Inter­dis­zi­pli­nä­re Früh­för­de­rung“, die Ihr Kin­der­arzt aus­stellt, erhal­ten Sie den Zugang zur Inter­dis­zi­pli­nä­ren Frühförderung.

Andreas Nolte-Höfs Andreas Nolte-Höfs
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Wir bie­ten eine autis­mus­spe­zi­fi­sche För­de­rung inner­halb eines inter­dis­zi­pli­när arbei­ten­den För­der­netz­wer­kes für Kin­der und Jugend­li­che mit einer Autis­mus-Spek­trum-Stö­rung an. Dies umfasst fol­gen­de Erscheinungsformen:

  • früh­kind­li­cher Autismus
  • Asper­ger-Syn­drom
  • High-func­tio­n­ing-Autis­mus
  • Aty­pi­scher Autismus

Die För­de­rung wird indi­vi­du­ell und bedürf­nis­ori­en­tiert auf das Kind abge­stimmt. Das bedeu­tet, dass die För­de­rung von unse­ren spe­zi­ell aus­ge­bil­de­ten Päd­ago­gIn­nen in spe­zi­scher Koope­ra­ti­on mit wei­te­ren Mit­ar­bei­te­rIn­nen aus unse­rem Kom­pe­tenz­team indi­vi­du­ell zusam­men­ge­stellt wird. Auf die­se Wei­se pro­fi­tie­ren die Kin­der und Jugend­li­chen sowie deren Fami­li­en von den diver­sen bereits bestehen­den Ange­bo­ten des ZPI.

Das ermög­licht nicht nur eine kom­ple­xe­re För­der­mög­lich­keit, son­dern oft­mals auch eine best­mög­li­che Inklu­si­on der Kin­der und Jugend­li­chen in ein sozia­les Gefü­ge. So arbei­ten wir einer „Außen­sei­ter­rol­le“ und Stig­ma­ti­sie­rung des Kin­des oder Jugend­li­chen ent­ge­gen bzw. unter­stüt­zen und beglei­ten aktiv den Inklusionsprozess.

Denn der über­ge­ord­ne­te För­der­schwer­punkt in unse­rer Arbeit ist die Sozia­le Kom­pe­tenz, ange­lehnt an den psy­cho­mo­to­ri­schen Gedanken.

Das metho­di­sche Vor­ge­hen basiert sowohl auf autis­mus­spe­zi­fi­schen För­der­an­sät­zen wie insbesondere:

  1. TEA­CCH-Ansatz (Tre­at­ment and Edu­ca­ti­on of Autis­tic and rela­ted com­mu­ni­ca­ti­on han­di­cap­ped Children/pädagogisches Kon­zept zur För­de­rung von Men­schen mit Autis­mus u.a. durch den Ein­satz von visu­el­len und struk­tu­rier­ten Hilfen)
  2. Kom­mu­ni­ka­ti­ons­för­de­rung nach PECS (Pic­tu­re Exchan­ge Com­mu­ni­ca­ti­on System)
  3. Theo­ry of Mind-Trai­ning: „Mind Rea­ding“
  4. SOKO Autis­mus (Grup­pen­an­ge­bot zur För­de­rung Sozia­ler Kom­pe­ten­zen bei Men­schen mit Autismus)
  5. Inter­ak­ti­ons­an­bah­nung & Beziehungsaufbau
  6. Ver­hal­tens­the­ra­peu­ti­sche Inter­ven­tio­nen

als auch auf:

  • Psy­cho­mo­to­ri­schen Elementen
  • Ver­hal­tens­the­ra­peu­ti­schen Methoden
  • Ele­men­ten der basa­len Kom­mu­ni­ka­ti­on und Unter­stütz­ten Kommunikation
  • Füh­ren nach Affolter
  • dem Ein­satz von Kommunikationssystemen
  • Ele­men­ten aus der Heil­päd­ago­gik, Spiel­the­ra­pie, Gestal­tung, Rhyth­mik, sys­te­mi­schen The­ra­pie und ver­schie­de­ner Entspannungsmethoden.

Andree Wilken Andree Wilken
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Als Eltern wis­sen Sie, dass Eltern­schaft sehr schön und erfreu­lich, aber nicht immer ein­fach ist. Viel­leicht ken­nen Sie eines oder meh­re­re der fol­gen­den Probleme:

  • Quen­geln
  • Unge­hor­sam
  • Wut­an­fäl­le
  • Aggres­sio­nen
  • Schlaf- und Essprobleme
  • Regeln ein­hal­ten

Wenn ja, so lesen Sie bit­te wei­ter, ein Eltern­trai­ning kann Ihnen bei der Lösung vie­ler Pro­ble­me helfen.

Die Trip­le P (Posi­ti­ve Paren­ting Pro­gram) Eltern­kur­se rich­ten sich an alle Eltern von 2–10jährigen Kin­dern, die sich manch­mal bei der Erzie­hung ihrer Kin­der in schwie­ri­gen Situa­tio­nen wie­der­fin­den und daher Infor­ma­tio­nen und Unter­stüt­zung wün­schen oder ein­fach über Erzie­hung nach­den­ken und sich wei­ter­bil­den möch­ten. Ange­spro­chen wer­den Eltern, sowohl Müt­ter als auch Väter.

Trip­le P stellt

  • die Ent­wick­lung einer posi­ti­ven Bezie­hung zu den Kindern
  • die För­de­rung der kind­li­chen Entwicklung
  • die Unter­stüt­zung der Eltern im Umgang mit kind­li­chem Verhalten

in den Mit­tel­punkt sei­ner Methode.

Fünf Regeln bil­den die Grund­la­ge für Trip­le P. Auf Ihnen bau­en alle im Kurs bear­bei­te­ten Tech­ni­ken auf:

  1. für eine siche­re und inter­es­san­te Umge­bung sorgen
  2. das Kind zum ler­nen anregen
  3. im Ver­hal­ten kon­se­quent sein
  4. ange­mes­se­ne Erwar­tun­gen an das Kind haben
  5. die eige­nen Bedürf­nis­se nicht vernachlässigen

Ziel des Eltern­trai­ning Trip­le P ist, Anre­gun­gun­gen zu geben, die Ihnen hel­fen kön­nen, eine gute Bezie­hung zur Ihrem Kind auf­zu­bau­en und es in sei­ner Ent­wick­lung zu unter­stüt­zen.

Natür­lich gibt es kei­ne „rich­ti­ge“ Metho­de, um Kin­der zu erzie­hen. Sie als Eltern ent­schei­den, wel­che Wer­te, Fer­tig­kei­ten und Ver­hal­tens­wei­sen sie bei ihren Kin­dern för­dern möch­ten. Das Trip­le P Pro­gramm unter­stützt sie dabei und basiert auf den neu­es­ten wis­sen­schaft­li­chen Erkenntnissen.

Die Eltern­kur­se fin­den im ZPI der­zeit unre­gel­mä­ßig statt. Spre­chen Sie uns bei Inter­es­se jedoch ger­ne an!

Anne Bösing Anne Bösing
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