Das ZPI bie­tet Ihren Kin­dern ver­schie­de­ne För­der­mög­lich­kei­ten, deren Antrags­ver­fah­ren wir in den fol­gen­den Zei­len kurz vorstellen.

Gene­rell sind wir bei Fra­gen bezüg­lich der ver­schie­de­nen Antrags­stel­lun­gen im Rah­men der För­der­mög­lich­kei­ten ger­ne für Sie zu erreichen.

Das ZPI bie­tet eine heil­päd­ago­gi­sche Früh­för­de­rung wie auch eine inter­dis­zi­pli­nä­re Früh­för­de­rung (IFF) an. Die Psy­cho­mo­to­rik wird als heil­päd­ago­gi­sche Maß­nah­me in unse­rer Ein­rich­tung stets in die För­de­rung integriert.

Soll­te ein ent­spre­chen­der För­der­be­darf bei Ihrem Kind fest­ge­stellt wer­den, über­nimmt der Land­schafts­ver­band West­fa­len-Lip­pe (LWL) unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen die Kosten.

Die Ent­schei­dung über eine Kos­ten­über­nah­me trifft der LWL auf Grund­la­ge eines Antrag­ver­fah­rens, das die Eltern des betrof­fe­nen Kin­des ein­zu­lei­ten haben.

Um die Leis­tung einer Früh­för­de­rung zu erhal­ten, ist zunächst ein Arzt­be­such erfor­der­lich. Die Kin­der­ärz­tin oder der Kin­der­arzt ver­ord­net bei vor­lie­gen­dem Bedarf eine Ein­gangs­dia­gnos­tik für die inter­dis­zi­pli­nä­re Früh­för­de­rung oder stellt eine ärzt­li­che Beschei­ni­gung für die heil­päd­ago­gi­sche Früh­för­de­rung aus.

Ihr Kind kann im ZPI fol­gend eine stan­dar­di­sier­te Dia­gnos­tik erhal­ten, um zu erken­nen, wel­che kon­kre­ten Hil­fen für Ihr Kind in Fra­ge kommen.

Anschlie­ßend kann der Antrag auf Früh­för­de­rung beim LWL gestellt wer­den. Das ZPI unter­stützt Sie als Eltern dabei. Wenn die Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sind und die Früh­för­de­rung als geeig­ne­te Maß­nah­me fest­ge­stellt wird, erhal­ten Sie eine Zusa­ge auf Kos­ten­über­nah­me der För­de­rung vom LWL.

Die Psy­cho­mo­to­rik wird für Schul­kin­der vom ZPI im Rah­men einer Ein­glie­de­rungs­hil­fe angeboten.

Kos­ten­trä­ger der Ein­glie­de­rungs­hil­fe ist das Jugend­amt der Stadt Dort­mund nach Fest­stel­lung des För­der­be­darfs durch eine psy­cho­lo­gi­sche Bera­tungs­stel­le bzw. durch die Fach­stel­le 35a der Stadt Dortmund.

Für die Antrag­stel­lung beim Jugend­amt wird benötigt:

  • eine Emp­feh­lung der psy­cho­mo­to­ri­schen För­de­rung von der zustän­di­gen Beratungsstelle/Fachstelle 35a, die vor Antrag­stel­lung zur Bera­tung und Dia­gnos­tik auf­zu­su­chen ist
  • ein Ableh­nungs­be­scheid der Kran­ken­kas­se auf Über­nah­me der Kosten

Das Antrags­for­mu­lar muss von den Eltern per­sön­lich bei dem für ihren Wohn­ort zustän­di­gen Jugend­hil­fe­dienst unter­schrie­ben wer­den. Nach Prü­fung des Antrags erhal­ten Sie eine Kos­ten­zu­sa­ge für die psy­cho­mo­to­ri­sche Förderung.

Die autis­mus­spe­zi­fi­sche För­de­rung wird für Schul­kin­der vom ZPI eben­falls im Rah­men einer Ein­glie­de­rungs­hil­fe ange­bo­ten, wenn die­se von einer Dia­gno­se aus der Autis­mus-Spek­trum-Stö­rung (ASS) betrof­fen sind. 

Wen­den Sie sich bei ent­spre­chen­der Dia­gno­se für die Antrags­stel­lung bei dem für ihren Wohn­ort zustän­di­gen Jugend­hil­fe­dienst oder an die Fach­stel­le 35a der Stadt Dortmund.